Radioaktivität und Radon
Das Kantonale Laboratorium untersucht regelmässig die Radonkonzentration in Basler Schulen und Kindergärten. Jedes Jahr untersuchen wir Lebensmittel auf künstliche Radioaktivität. Die langlebigen Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 aus dem Tschernobyl-Fallout von 1986 sind wegen ihrer Halbwertszeit von rund 30 Jahren noch immer in der Umwelt nachweisbar. Zudem kontrollieren wir Umweltproben, wie das gereinigte Abwasser der ARA Basel, das Abwasser der Rauchgasreinigung der KVA Basel sowie das Rheinwasser.
Radonmessungen
Radon in Basler Schulen und Kindergärten
Erste Untersuchungen von Basler Liegenschaften erfolgten bereits 1995. Dabei zeigte sich insbesondere in der Gemeinde Riehen ein erhöhtes Radonrisiko. Mit der Senkung des Referenzwerts von 1000 Bq/m3 auf 300 Bq/m3 im Jahr 2018 gelten heute strengere Anforderungen. Dadurch können in bewohnten Räumen zu hohe Radonkonzentrationen festgestellt werden.
Im Jahr 2025 wurden im Kanton insgesamt 140 Radonmessungen in 37 Schulen und Kindergärten durchgeführt. Sämtliche Ergebnisse waren zufriedenstellend.
Radonmessungen 2025
2025 wurden diverse Radonmessungen durchgeführt.
37
Schulen und Kindergärten
wurden von uns überprüft.
140
Radonmessungen
wurden in verschiedenen Räumen von Schulen und Kindergärten durchgeführt.
0
Beanstandungen
wurden ausgesprochen, sämtliche Messungen waren zufriedenstellend.
Radionuklide in Umwelt und Lebensmitteln


Radionuklide in Lebensmitteln
Die langlebigen Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 aus dem Fallout der Reaktorkatastrophe von 1986 in Tschernobyl sind aufgrund ihrer etwa 30-jährigen Halbwertszeit auch heute noch in der Umwelt nachweisbar. Wie stark Nahrungsmittel dadurch belastet sind, hängt von der Art des Lebensmittels sowie von seiner Herkunft bzw. der regionalen Bodenbelastung ab. Im Berichtsjahr wurden Brunnenwasser, Milchprodukte und Paranüsse untersucht. Alle Proben entsprachen den rechtlichen Bestimmungen zur Radioaktivität.
Radionuklide in Umwelt
Im Auftrag des Bundes untersucht das Kantonale Laboratorium das gereinigte, kommunale Abwasser der baselstädtischen Kläranlage (ARA Basel), das Abwasser der Rauchgasreinigung der Kehrichtverbrennung Basel (KVA) sowie das Rheinwasser aus der Rheinüberwachungsstation Weil am Rhein (RÜS). Die Proben werden als wöchentliche Mischprobe ausgewertet. Da sich gewisse Radionuklide an Schwebestoffe (vor allem an Tonmineralien) anlagern, werden auch Rheinschwebestoffe untersucht. Die Messungen (z.B. Tritium, Cäsium, Iod oder Lutetium) zeigten im ganzen Jahr keine auffälligen Werte.
Radionuklide in Lebensmittel und in der Umwelt
Letztes Jahr wurden insgesamt 759 Proben untersucht.
42
Lebensmittel
wurden auf künstliche und natürliche Radioaktivität untersucht.
717
Umweltproben
wurden auf künstliche Radioaktivität untersucht.
0
Überschreitungen
wurden festgestellt, keine Probe überschritt den Höchstwert resp. Grenzwert.
Berichte zum Thema Radioaktivität
Paranüsse / Radioaktivität 2025
Brunnenwasser / Radioaktivität 2025
Milchprodukte / Radioaktivität und Kennzeichnung 2025
Abwassermonitoring der Kehrrichtverbrennungsanlage (KVA) Basel / Radioaktivität 2025
Abwassermonitoring der Kläranlage (ARA) Basel / Radioaktivität 2025
