Flusswasser und Badewasser
Im Jahr 2025 hat das Kantonale Laboratorium die Fliessgewässer einer mikrobiologischen Qualitätskontrolle unterzogen. Zudem werden Schwimmbäder regelmässig und risikobasiert kontrolliert.
Flusswasser
Auch 2025 hat das Kantonale Laboratorium die Fliessgewässer Rhein, Wiese und Birs mikrobiologisch kontrolliert. Ermittelt werden die Keimzahlen der Fäkalindikatoren E. coli und intestinalen Enterokokken. Damit werden die Gewässer gemäss eidgenössischen Empfehlungen in Qualitätsklassen eingeteilt, die das gesundheitliche Risiko beim Baden zeigen. Von insgesamt 162 Proben lagen 56 in den Qualitätsklassen C und D, während alle übrigen Proben die hohen Qualitätsklassen A und B erreichten. In den Kategorien A und B ist keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten. Für die Kategorien C und D hingegen kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Badewasser nicht ausgeschlossen werden (C), beziehungsweise ist möglich (D). Die meisten Proben stammten aus dem Rhein (150).
Resultat der Flusswasseruntersuchung 2025
162
analysierte
Proben
Wasserqualität in Schwimmbädern
10
Proben
1
Beanstandet Mikrobiologie
0
Beanstandet Chemie
Kontrollen in Schwimmbädern
Das Kantonale Laboratorium führt unangekündigte Kontrollen in öffentlich zugänglichen Schwimmbädern durch. Die rechtlichen Grundlagen stammen aus dem Chemikalienrecht, das zum Beispiel den Umgang mit Desinfektionsmitteln und die Ausbildung der Betreiber regelt, sowie aus dem Lebensmittelrecht, das die hygienischen Anforderungen und die Wasserqualität festlegt. Neben den Inspektionen werden auch Wasserproben entnommen. Diese werden unabhängig von den Kontrollen im Rahmen von Kampagnen analysiert.
Im vergangenen Jahr lag der Schwerpunkt auf der Überwachung der Rheinwasserqualität. Deshalb fanden deutlich weniger Schwimmbad-Inspektionen als in früheren Jahren statt. Insgesamt inspizierten wir drei Schwimmbäder und untersuchten zehn Wasserproben aus acht Bädern. Damit wurde knapp die Hälfte aller Bäder überprüft.
Bei zwei der drei Inspektionen traten geringfügige Mängel auf. Diese stellten keine unmittelbare Gefährdung für die Badegäste dar und betrafen wie in den Vorjahren vor allem die Hygiene, die Selbstkontrolle sowie Lager- und Dosierräume. Eine der zehn Wasserproben überschritt die mikrobiologischen Anforderungen knapp, ohne dass deshalb ein Gesundheitsrisiko bestand. Die betroffenen Betriebe wurden angewiesen, die Mängel zeitnah zu beheben und ihre Selbstkontrollsysteme zu verbessern.
Berichte zum Thema Badewasser
Die detaillierten Berichte finden Sie unter folgenden Links:
